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Wer war ich denn im Vorleben? Ich war bestimmt......??  

Wie kann ich mir das vorstellen?

Das Erleben einer Rückführung zu beschreiben ist gar nicht so einfach, denn nachdem ich mittlerweile viele, viele Rückführungen geleitet habe, kann ich eines sagen: jede Rückführung ist anders bzw. wird von jedem Klienten, jeder Klientin, anders erlebt. Das macht eine Rückführung zu einem sehr persönlichen und einzigartigen Erlebnis.

Viele Klienten haben oft eine bestimmte Erwartung oder Vorstellung, welcher Mensch sie in ihrem Vorleben gewesen sein könnten. Manche haben andererseits aber auch die Befürchtung, dass sie sich beispielsweise als eine grausame, historische Persönlichkeit sehen könnten.

Dass  sich jemand während einer Rückführung in einer Persönlichkeit mit historisch verifizierbarer Biografie wiederfindet, ist sehr, sehr selten. Der in Deutschland bekannteste Fall stammt von einer Frau, die von Ursula Demarmels zurückgeführt wurde und sich als „Elisabeth von Thüringen“ sah.

Im Rahmen einer Reportage "Macht der Gedanken - Reise in die Vergangenheit" wurde die Geschichte vom SWR dokumentiert. Ursula selbst hat über 2000 Rückführungen geleitet, bis sich so ein besonderer Fall ergab.

 

Bei Klienten, die immer noch ängstlich sind, nutze ich gerne folgendes Gedankenspiel:

„Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass du  es in diesem Leben schaffst, in den Geschichtsbüchern erwähnt zu werden? Ähnlich groß ist die Chance, sich im Leben einer bekannten Persönlichkeit wieder zu finden.“

Immer wieder gibt es allerdings während einer Rückführung geografische, historische, soziale und politische Bezüge und Zusammenhänge, die verifizierbar sind. Oder auch Beschreibungen von Bauwerken, Details von Statuen, Kirchenfenstern und ähnlichen Dingen, die sich auch heute noch rekonstruieren lassen. Das ist wesentlich häufiger der Fall und sehr spannend.

Meistens ist es allerdings so, dass man sich in einem Vorleben als „ganz einfacher Mensch“ wiederfindet. Als Magd oder Zimmermann, als Bäckersfrau oder Ziegenhirte. Aber unabhängig davon WER man ist, geht es in einer Rückführung vor allem darum, WIE man dieses Leben geführt hat. Was war wichtig? Was hat man gut gemacht, was nicht? Welche Lebensaufgaben wurden einem gestellt und konnte man sie erfüllen? Und über allem steht die Frage: „was kann ich für mein heutiges Leben daraus lernen?“

Wie nehme ich denn genau ein Vorleben wahr? Was sehe ich?

Die Art und Weise, wie man so ein Vorleben „sieht“ kann ganz unterschiedlich sein. Manchmal ist es, als würde man durch einen eigenen Kinofilm laufen und sich selbst in den einzelnen Szenen erleben, während man durch die Augen dieser anderen Person schaut und auch alles fühlen kann. Dabei ist das Ich-Bewusstsein des heutigen Lebens aber immer präsent und kann reagieren, bewerten und sich wundern.

Eine Klientin sah sich beispielsweise Anfang des 20. Jahrhunderts als Mann, der in einer Bank arbeitete. Zur Arbeit fuhr er jeden Tag mit seinem Auto, auf das er sehr stolz war. Die Klientin sah sich im Auto sitzen – und war plötzlich höchst irritiert, denn das Lenkrad war auf der falschen Seite – „so fährt man doch kein Auto“!! Erst da begriff sie plötzlich, dass sie in England lebt und dort sehr wohl die Lenkräder auf der anderen Seite im Auto sind. Dieses Beispiel zeigt perfekt, wie die Wahrnehmung während einer Rückführung funktionieren kann.

Doch nicht jeder erlebt die Rückführung szenisch und wie „im eigenen Film“. Oftmals ist es auch so, dass man das Gefühl hat man sieht einzelne Bilder, als würde man ein Foto betrachten. Nicht selten ist dieses Bild auch erst mal unscharf und mit der Konzentration des Bewusstseins auf einzelne Details wie „welche Farbe hat der Topf der Auf dem Herd steht?“ wird das Bild nach und nach immer deutlicher. Und schließlich ist der Klient dann auch in der Lage die Emotionen innerhalb dieser Situation, die zuerst nur ein Bild war, gänzlich wahrzunehmen.

Und dann gibt es bei der Wahrnehmung eines früheren Lebens noch einen Faktor der sich „inneres Wissen“ nennt. Das sind Informationen, die nicht unmittelbar aus einer Szene ersichtlich sind, die aber fest in den emotionalen Empfindungen und Erinnerungen dieser Person im Vorleben verankert sind.

Ein Klient sieht sich beispielsweise als 6jähriger Sohn einer Bauernfamilie. Beim Abendessen sitzt er mit seinem Vater und mit seinen kleineren Geschwistern am Tisch. Auf meine Frage, wo denn die Mutter sei, kann der Klient mir in dem Moment ganz sicher sagen, ob die Mutter nur in der Küche nebenan ist, um den Topf vom Herd zu holen, oder ob die Mutter vielleicht nicht mehr am Leben ist und deshalb nicht in der Szene vorkommt. Ähnlich wie in unserem heutigen Leben, können wir also auch im Rahmen einer Rückführung auf Intuition, Emotion und Erinnerung vertrauen. Das ist es vor allem, was das Erleben eines Vorlebens zu einer so einzigartigen Erfahrung macht.

 

Ich als Leiterin habe übrigens dabei keinen Einfluss darauf, welches Leben der Klient gezeigt bekommt. Das entscheidet allein der Seelenführer bzw. die spirituelle Welt. Es ist aber immer genau das Leben, was dir in deiner aktuellen Lebenssituation den größten Erfahrungswert bringt, um daraus zu lernen und daran zu wachsen.

 

Habe ich dich jetzt neugierig gemacht auf deine eigene, ganz persönliche Rückführung? Dann melde dich gerne bei mir und wir vereinbaren direkt einen Termin!

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